Leuchter, Gio Ponti, Cristofle, Entwurf 1928, Ausf. 2. Hälfte 20. Jahrhundert

Ein Italiener in Paris. Und was für einer. Pontis Entwurf schafft die perfekte Inszenierung von Kerzenschein. Bravo!

1.100,00 

Kategorie: Schlagwörter: ,

1928

Gio Ponti gilt als einer der Überväter der italienischen Moderne. Der Architekt und Designer hatte das gewisse Etwas. Ob Palazzi, Mehrfamilienhäuser, Kreuzfahrtschiffe und weitere Interior-Projekte, Publikationen wie seine Zeitschrift „Domus“, Geschirr oder Möbel – was immer er anfasst, es wird stilprägend.

Seine Zusammenarbeit mit der französischen Firma Christofle beginnt 1925 zur Exposition Internationale des Arts Décoratifs et Industriels Modernes und gründet auf der Freundschaft zu Tony Bouilhet. Sie ermöglichte dem Italiener zum einen die Möglichkeit, sich im Bereich Silbergerät auszuprobieren, zum anderen die Chance, für weitere Manufakturen wie Venini tätig zu sein.

Zu seinen frühen Entwürfen gehört die Leuchte „Pfeil“, die 1928 auf der Biennale in Venedig gezeigt wird. Zu dieser Zeit verbindet die beiden Arme des zweiflammigen Leuchters ein pfeilartiges Mittelstück, das später entfällt. Typisch Ponti ist, dass er zu dieser Zeit schon den Formenkanon der Seventies vorwegnimmt. Christofle modifizierte das Objekt mehrfach und führt es seit 2008 erneut im Sortiment. Unser Objekt stammt aus den 1960er-Jahren.

„Alles ist erlaubt, solange es fantastisch ist.“

Gio Ponti

Objekt

Leuchter, zweiflammig

Designer/in

Ausführung Christofle
Material

Metall, versilbert

Maße

Höhe 19,5 cm, Breite 20 cm, Tiefe 13 cm

Nach oben scrollen