Sterling? Nö …
… Zinn ist jetzt in. Und wenn man bei diesem Stichwort an Kabinette des Grauens mit Regalen voller Zinn-Teller und Krüge denkt, zeigt uns dieser Krake, wie unglaublich cool das Material aussehen kann. Mit seinen stattlichen 35 Zentimetern Höhe und den detailreich gestalteten Tentakeln, ist er ein echter Eyecatcher. Im Handumdrehen verleiht er jeder Umgebung maritime Eleganz und bleibt doch geheimnisvoll. Schaut Euch mal den Kopf genauer an.
Im ersten Moment könnte man das Tier auch in die Zeit des Jugendstils verorten. Doch etwas Entsprechendes ist in den Firmenkatalogen um 1900 nicht zu entdecken, nicht einmal annähernd. Ein amerikanisches Label, das auf die Ausstattung von Luxusjachten und eleganten Clubs spezialisiert ist, hat das Tier im Programm. Leider ist der Oktopus dort ausverkauft. Das letzte Exemplar gibt es hier bei mir.
Übrigens ist Zinn wesentlich einfacher zu putzen als Silber. Staub wird mit einem feuchten Tuch entfernt. Wachsreste mit kochendem Wasser. Auf jeden Fall bitte keine säurehaltigen Reinigungsmittel verwenden. Und sollte das Tier doch mal etwas anlaufen, helfen ein Bad in warmem Bier und eine anschließende Politur mit einem weichen Tuch. Das liebt unser Oktopus. Und was liebt Ihr?
„Dinge, die man mag, passen ganz von selbst zusammen.“
Josef Frank







