Absolut alltagstauglich
Der Shopper zeigt das weltberühmte „Zucca“-Monogramm, das in der Modewelt für Fendi steht. Karl Lagerfeld hat es 1965 für die Familie entwickelt, nachdem er als Art-Direktor verpflichtet worden war. Ein Mäander im Stammhaus von Fendi soll ihn zu dem ikonischen Muster inspiriert haben, skizziert bei einem informellen Mittagessen mit seinen Auftraggeberinnen: den fünf Fendi-Schwestern, allen Kindern von Adele Casagrande und Eduardo Fendi. Casagrande hatte das Haus 1918 als Pelz- und Lederwarengeschäft in Rom gegründet. Seit ihrer Hochzeit 1925 trägt es den Namen Fendi. 1932 entstand ein weiteres Geschäft in Rom. Lagerfelds Logo ist eine Referenz an die Firmengeschichte. Das FF steht für „Fun Fur“ (Spaß am Pelz), die Domäne des Hauses. Ende der Sixties ging das Haus auf Expansionskurs. Erst Japan und die USA, gefolgt von weiteren Ländern. 1969 entstand eine erste Haute-Couture-Kollektion aus Pelz, ab 1990 auch Männermode. Dazwischen viele Handtaschen und Reiseutensilien.
Ursprünglich für den Futterstoff von Taschen und Gepäck gedacht, wanderte das FF-Logo nach außen und stellte den Inbegriff von Luxus dar. Es prägte die Mode der 1970er- und 1980er-Jahre. 1999 verkauften die Töchter 51 Prozent des Unternehmens an Prada und den LVMH-Konzern, der 2007 komplett übernahm.
Der Shopper nach dieser Zeit gefertigt. Ein Unisex-Piece, das zum lässigen Outfit genauso gut passt wie zu einem Kostüm oder Anzug. Besonders praktisch ist das geringe Gewicht bei gleichzeitig hoher Stabilität. Ein „Tote“-schicker Begleiter für den täglichen Gebrauch.
„Pelz ist Fendi und Fendi ist Pelz.“
Karl Lagerfeld






